Geräte-Check: Kann dein Handy mit einer Web-App wecken?

Nicht jedes Handy und nicht jeder Browser kann mit einer Web-App wecken. Der Geräte-Check liest in einer Sekunde aus, was dein Gerät kann. Öffne diese Seite am besten auf dem Handy, das dich wecken soll – und in dem Browser, mit dem du die Weckzentrale nutzen willst.

Dein Gerät

Prüfung läuft

    Der Check liest nur aus, was dieser Browser kann – gespeichert oder übertragen wird nichts. Lautstärke, Fokus, „Bitte nicht stören“ und Energiesparfunktionen sieht eine Website nicht. Das prüft der Probealarm in der App.

    Was der Check prüft

    Der Check fragt deinen Browser, welche Schnittstellen er anbietet: für Push-Nachrichten und Benachrichtigungen, für einen wachen Bildschirm und für Vibration. Gerät und Browser liest er aus der Kennung, die jeder Browser mitschickt. Daraus ergeben sich fünf Antworten:

    Welche Geräte mit einer Web-App wecken können

    Web-Apps auf Handy und Computer (Stand: September 2026, nach den Kompatibilitätsdaten von MDN)
    Gerät und BrowserWecker bei geschlossener AppBildschirm wach haltenVibration
    iPhone und iPad ab iOS 16.4, mit Safariper Push, nach der Installationja, in der installierten App ab iOS 18.4nein
    iPhone und iPad mit Chrome, Edge oder Firefoxnur nach der Installation; am besten beschrieben ist der Weg über Safarija, wie Safarinein
    iPhone und iPad vor iOS 16.4neinneinnein
    Android mit Chrome oder Samsung Internetja, per Pushjaja, bei geöffneter App
    Android mit Firefoxja, per Pushjanein, von Firefox abgeschaltet
    Android mit Edgeunsicher – laut Microsoft-Hilfeforum kommen Push-Nachrichten nicht annicht dokumentiertnicht dokumentiert
    Browser in Apps wie Instagram oder FacebookneinSeite im richtigen Browser öffnen
    Computer mit Chrome oder Firefoxper Push, solange der Browser läuftja–
    Windows mit Edgeper Push, laut Microsoft auch bei geschlossenem Browserja–
    Mac mit Safariper Push ab macOS Ventura, auch wenn Safari geschlossen istja–

    Auf iPhone und iPad gibt es Push-Nachrichten für Web-Apps nur, wenn sie zum Home-Bildschirm hinzugefügt sind; im Safari-Tab fehlt die Schnittstelle für Benachrichtigungen ganz. Deshalb meldet der Check dort „Nach Installation“ statt „Ja“. Die iOS-Version liest er nicht aus dem Browserkennzeichen, denn Safari nennt dort seit iOS 26 eine eingefrorene ältere Version – er erkennt sie an Funktionen, die erst mit bestimmten Versionen dazukamen.

    Am Computer hängt es vom Browser ab: Chrome und Firefox empfangen Push-Nachrichten nur, solange sie laufen – ein offenes Fenster ist nicht nötig. Safari auf dem Mac und Edge unter Windows empfangen sie auch bei geschlossenem Browser. Ein Computer im Ruhezustand oder ausgeschaltet weckt aber niemanden.

    Was der Check nicht sehen kann

    Eine Website erfährt vieles nicht, was morgens trotzdem zählt:

    Das prüfst du in der App selbst: Unter Einstellungen → Probealarm klingelt sie sofort oder nach zehn Sekunden, und die Karte „Hintergrund-Push“ hat einen Test, für den du das Handy sperren kannst. Hilft das nicht weiter, geht die Checkliste Wecker klingelt nicht alle Ursachen durch.

    iPhone: erst installieren, dann Push einrichten

    Auf iPhone und iPad fängt alles mit der Installation an: In Safari auf „Teilen“ tippen, „Zum Home-Bildschirm“ wählen und „Hinzufügen“. Die installierte App hat eigene Daten und eigene Berechtigungen, getrennt von Safari. Die Schritte mit Bildern stehen in Wecker-App auf dem iPhone installieren, danach hilft Push einrichten. Push-Nachrichten kommen auf dem iPhone mit dem Standard-Mitteilungston; den eigenen Weckton spielt nur die geöffnete App.

    Android: bald auch als eigene App

    Auf Android weckt die Weckzentrale mit Hintergrund-Push schon heute bei geschlossener App. Noch zuverlässiger soll es mit einer eigenen App werden, die ihre Wecker direkt beim System anmeldet und dann auch ohne Internet mit deinem Weckton klingelt. Was geplant ist und wie du mittesten kannst, steht in der Ankündigung der Android-App.

    Läuft nur auf deinem Gerät

    Der Check fragt nur deinen Browser ab und sendet nichts – er speichert auch nichts. Die Erkennung von Gerät und Browser beruht auf der Kennung, die der Browser mitschickt; einige Browser geben sich als ein anderer aus. Im Zweifel zählt, was die App unter Einstellungen → „Berechtigungen & Gerätefunktionen“ anzeigt.

    Quellen
    Weckzentrale öffnen und testenProbealarm und Push-Test in den Einstellungen

    Häufige Fragen

    Kann ein iPhone mit einer Web-App wecken?

    Ja, wenn die Web-App zum Home-Bildschirm hinzugefügt ist und das iPhone mindestens iOS 16.4 hat. Bei geschlossener App kommt der Wecker dann als Push-Nachricht mit dem Standard-Mitteilungston; ist die App geöffnet, spielt sie den eigenen Weckton.

    Warum zeigt der Check im Browser von Instagram oder Facebook „Nicht hier“?

    Links in solchen Apps öffnen sich in einem eingebauten Browser. Der kann keine Push-Nachrichten empfangen und nichts installieren. Öffne die Seite über das Menü der App in Chrome oder Safari und starte den Check dort erneut.

    Speichert der Geräte-Check Daten über mein Gerät?

    Nein. Der Check läuft nur in deinem Browser und überträgt nichts. Wie jeder Aufruf von wecker.pro wird der Besuch lediglich ohne Cookies gezählt, siehe Datenschutzerklärung.