Deine Daten in der Weckzentrale

Ein Wecker weiß, wann du aufstehst, wann du Urlaub hast und wer in deiner Familie lebt. Solche Daten gehören nicht in fremde Hände. Die Weckzentrale braucht deshalb kein Konto, enthält keine Werbung und schickt nur dann etwas an den Server, wenn du eine Funktion einschaltest, die ohne Server nicht geht. Gezählt wird lediglich, welche Ansicht geöffnet wurde – cookielos auf einem eigenen Server.

Drei Stufen – du entscheidest

📱Nur auf dem Gerät

Die Voreinstellung. Wecker, Gruppen, Countdowns, Vorlagen, Stoppuhr und Einstellungen liegen im Speicher deines Browsers. Der Server erfährt davon nichts.

🔔Mit Hintergrund-Push

Der Server kennt die Zeiten, zu denen er eine Benachrichtigung schicken soll, deren Text und die Push-Adresse deines Browsers – mehr nicht.

🔄Mit Synchronisierung

Der Server speichert die abgeglichenen Einträge, damit deine Geräte oder die Mitglieder eines Bereichs denselben Stand haben.

Was nie passiert

Hintergrund-Push: wer was sieht

Schaltest du Hintergrund-Push ein, erzeugt dein Browser eine Push-Adresse und Schlüssel. Der Server der Weckzentrale speichert sie zusammen mit einer zufälligen Gerätekennung, der Browserkennung, der Zeitzone und den geplanten Weckzeiten samt Benachrichtigungstext, also etwa dem Namen des Weckers.

Zur Weckzeit geht die Nachricht an den Push-Dienst deines Browsers – bei Chrome und Android an Google, bei Safari und auf dem iPhone an Apple, bei Firefox an Mozilla. Der Inhalt ist dabei verschlüsselt: Der Push-Dienst sieht, dass eine Nachricht an eine Adresse geht, aber nicht, was darin steht.

Schaltest du Push aus, löscht der Server die Push-Adresse, die Schlüssel und alle geplanten Nachrichten dieses Geräts. Erledigte Nachrichten verschwinden nach drei Tagen, Geräte ohne Kontakt nach 90 Tagen.

Synchronisierung und Bereiche: was auf dem Server liegt

Für die Synchronisierung speichert der Server Wecker, Gruppen und ihre Namen, Pausen, Countdowns, Schlummer-Termine, Vorlagen und Standardwerte sowie die Namen deiner Geräte. In gemeinsamen Bereichen kommen dein Anzeigename und der Zeitpunkt des letzten Abgleichs hinzu – die anderen Mitglieder sehen beides. Eigene Tondateien, die Stoppuhr, Berechtigungen und das Design bleiben immer auf dem Gerät.

Weckzentrale: Karte „Meine Geräte“ mit verdecktem Sync-Code und der Liste der verbundenen Geräte
Der Sync-Code ist verdeckt, bis du ihn bewusst anzeigst – er wirkt wie ein Schlüssel.

Codes sind Schlüssel

Sync-Codes und Einladungscodes ersetzen das Konto. Wer einen Code kennt, kann sich damit verbinden. Deshalb zeigt die App deinen Sync-Code nur verdeckt an, und Codes lassen sich jederzeit erneuern – der alte wird dann ungültig. Gegen das Durchprobieren von Codes sperrt der Server einen Absender nach zehn Fehlversuchen in 15 Minuten vorübergehend; dafür merkt er sich kurz einen gekürzten Prüfwert der IP-Adresse.

Daten löschen

  1. Push ausschalten

    Einstellungen → Hintergrund-Push → Ausschalten. Push-Adresse, Schlüssel und geplante Nachrichten werden auf dem Server gelöscht.

  2. Synchronisierung trennen, Bereiche verlassen

    Einstellungen → Synchronisierung & Teilen → Trennen beziehungsweise Verlassen. Bereiche ohne Mitglieder löscht der Server vollständig, gelöschte Einträge verschwinden nach 30 Tagen endgültig.

  3. Gerät zurücksetzen

    Einstellungen → Daten → Alles zurücksetzen löscht deine eigenen Wecker, Gruppen, Countdowns und Einstellungen. Wer die App ganz entfernen will, deinstalliert sie oder löscht die Website-Daten von app.wecker.pro im Browser.

Sicherung als Datei

Unter Einstellungen → Daten exportierst du eine Sicherung deiner eigenen Wecker, Gruppen, Countdowns, Vorlagen und Einstellungen als Datei. Sie bleibt bei dir – die App lädt sie nirgendwohin hoch. Einträge gemeinsamer Bereiche gehören allen Mitgliedern und sind deshalb nicht enthalten.

Die rechtlich verbindliche Fassung mit Rechtsgrundlagen und deinen Rechten steht in der Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

Speichert die Weckzentrale meine Wecker auf einem Server?

Nur, wenn du Hintergrund-Push oder die Synchronisierung einschaltest. Ohne diese Funktionen bleiben alle Wecker im Speicher deines Browsers auf dem Gerät.

Kann Google oder Apple meine Wecker lesen?

Nein. Push-Nachrichten laufen zwar über den Push-Dienst deines Browsers, ihr Inhalt ist aber verschlüsselt. Der Dienst sieht nur, dass eine Nachricht an eine Adresse geht.

Gibt es Tracking in der App?

Keine Werbenetzwerke und keine Werbe-Kennungen. Die App zählt nur, welche Ansicht geöffnet wird – mit Matomo auf einem eigenen Server, ohne Cookies und mit gekürzter IP-Adresse. Weckzeiten, Namen und Countdowns werden dabei nicht übertragen.

Wie lösche ich meine Daten vom Server?

Push in der App ausschalten, Synchronisierung trennen und Bereiche verlassen. Push-Daten werden sofort gelöscht, verwaiste Bereiche ebenfalls; übrige Reste entfernt der Server automatisch nach spätestens 90 Tagen ohne Kontakt.