Nachts reicht ein Blick: Wie spät ist es, wann klingelt der Wecker? Der Nachttisch-Modus macht dein Handy oder Tablet zur großen, gedimmten Uhr – und sorgt nebenbei dafür, dass der Wecker auch ohne Push zuverlässig klingelt.
Was der Nachttisch-Modus zeigt
- Große Uhrzeit, auf Wunsch mit Sekunden
- Wochentag und Datum
- Den nächsten Wecker mit Name und Restzeit – schlummert gerade einer, steht die neue Weckzeit davor
- Laufende Countdowns, bis zu vier gleichzeitig
- Hinweise, falls etwas fehlt – etwa wenn der Ton noch nicht freigeschaltet ist


Öffnen und bedienen
Den Nachttisch-Modus öffnest du über das Mond-Symbol oben rechts in der App. Auf Android geht es auch über eine App-Verknüpfung: lange auf das App-Symbol tippen und „Nachttisch-Modus“ wählen. Auf den meisten Geräten schaltet die Ansicht in den Vollbildmodus.
Ein Tipp auf den Bildschirm blendet die Bedienleiste ein; nach fünf Sekunden verschwindet sie wieder. Darin findest du:
- Dimmer: legt eine dunkle Schicht über die Anzeige – stufenlos bis weit unter die übliche Mindesthelligkeit
- Rotlicht: färbt die Anzeige rot, was nachts weniger blendet
- Sekunden: blendet die Sekunden ein oder aus
- Beenden: schließt den Nachttisch-Modus – die Zurück-Geste funktioniert ebenso
Die App merkt sich deine Einstellungen für das nächste Mal. Damit sich nichts ins Display einbrennt, verschiebt sich die Anzeige jede Minute um ein paar Pixel.
Warum der Wecker so zuverlässig klingelt
Im Nachttisch-Modus bleibt die Weckzentrale geöffnet. Damit gilt die beste Zeile aus der Übersicht „Wie zuverlässig klingelt es?“: Die App spielt den Weckton selbst ab – auf Android mit Vibration, auf dem iPhone auf neueren iOS-Versionen auch im Lautlos-Modus. Hintergrund-Push ist dafür nicht nötig.
Zwei Dinge gehören dazu: Das Gerät hängt am Ladekabel, und der Bildschirm darf nicht in die Sperre gehen. Letzteres übernimmt die Einstellung Bildschirm wach halten, wenn das Gerät sie unterstützt.
Die App nutzt dafür eine Browserfunktion, die nicht überall verfügbar ist. In installierten Web-Apps auf dem iPhone funktioniert sie laut Hinweis in der App erst ab iOS 18.4. Unterstützt dein Gerät sie nicht, zeigt der Nachttisch-Modus einen Hinweis – dann in den Einstellungen des Handys die automatische Bildschirmsperre verlängern oder für die Nacht abschalten.
Einmal nach jedem Öffnen der App auf den Bildschirm tippen: Browser geben Töne erst nach einer Berührung frei. Der Nachttisch-Modus erinnert daran, solange es nötig ist.
Altes Handy, neues Leben
Der Nachttisch-Modus eignet sich gut für ein ausgemustertes Handy oder Tablet: am Ladekabel auf dem Nachttisch, nur mit der Weckzentrale geöffnet. Worauf du dabei achten solltest – vom Akku bis zu Updates – beschreibt der Ratgeber Altes Handy als Wecker nutzen.
Häufige Fragen
Klingelt der Wecker im Nachttisch-Modus auch ohne Push?
Ja. Die App ist dabei geöffnet und spielt den Weckton selbst ab. Wichtig sind nur ein Ladekabel und dass der Bildschirm nicht in die Sperre geht.
Wie dunkel lässt sich die Anzeige machen?
Der Dimmer legt stufenlos eine dunkle Schicht über die Anzeige – deutlich dunkler als die normale Mindesthelligkeit. Zusätzlich färbt das Rotlicht die Ziffern rot.
Warum geht der Bildschirm trotzdem aus?
Dann unterstützt das Gerät die Funktion „Bildschirm wach halten“ nicht, oder sie ist in den Einstellungen ausgeschaltet. Abhilfe schafft eine längere automatische Sperre in den Einstellungen des Handys.