Kurz-Fakten

  • Standard für Websites: die Push API des W3C
  • Zustellung über den Push-Dienst des Browsers, etwa von Google, Apple oder Mozilla
  • Inhalt verschlüsselt nach RFC 8291, Absender ausgewiesen mit VAPID nach RFC 8292
  • Setzt die Erlaubnis für Benachrichtigungen voraus
  • Auf iPhone und iPad nur für installierte Web-Apps, seit iOS 16.4

Einordnung

Wie Web Push funktioniert

Erlaubt man einer Web-App Benachrichtigungen und aktiviert Push, erzeugt der Browser eine Push-Adresse und ein Schlüsselpaar. Die App schickt beides an ihren Server. Soll eine Nachricht ankommen, verschlüsselt der Server sie mit diesen Schlüsseln und übergibt sie dem Push-Dienst des Browsers. Der Dienst stellt sie zu, sobald das Gerät erreichbar ist, und der Service Worker der App zeigt sie an. Den Inhalt kann der Push-Dienst dabei nicht lesen.

Warum ein Web-Wecker Push braucht

Eine geschlossene Web-App führt keinen Code aus – sie kann zur Weckzeit also nicht von selbst klingeln. Die Push-Nachricht ist der einzige Weg, das Gerät trotzdem zu erreichen. In der Weckzentrale plant der Server deshalb für jeden Wecker mit Push eine Nachricht und wiederholt sie auf Wunsch, bis jemand reagiert. Die Einrichtung beschreibt der Ratgeber Push einrichten.

Grenzen

Push braucht eine Internetverbindung. Fokus- und Nicht-stören-Modi können Benachrichtigungen stummschalten, und manche Energiesparfunktionen verzögern sie. Auf dem iPhone kommen Web-Push-Nachrichten mit dem Standard-Mitteilungston.

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