Kurz-Fakten
- Rundenzeit: Dauer einer einzelnen Runde
- Zwischenzeit: Gesamtzeit vom Start bis zum Messpunkt
- Alle Rundenzeiten zusammen ergeben die Endzeit
- Gleichmäßige Rundenzeiten zeigen ein gut eingeteiltes Tempo
Einordnung
Rundenzeit und Zwischenzeit
Wer auf der 400-Meter-Bahn vier Runden läuft und nach jeder Runde stoppt, erhält zwei Reihen von Zahlen. Die Rundenzeiten sagen, wie lange jede einzelne Runde gedauert hat. Die Zwischenzeiten addieren sich auf: nach der zweiten Runde steht dort die Zeit für 800 Meter. Beide beschreiben denselben Lauf, beantworten aber verschiedene Fragen.
Was man daraus ablesen kann
Gleichbleibende Rundenzeiten bedeuten ein gleichmäßig eingeteiltes Tempo. Werden sie gegen Ende deutlich länger, war der Anfang zu schnell. Ist die zweite Hälfte schneller als die erste, sprechen Läuferinnen und Läufer von einem negativen Split. Dasselbe Prinzip hilft beim Lernen oder Arbeiten in Etappen: Die Rundenzeit zeigt, welcher Abschnitt länger gedauert hat als gedacht.
In der Weckzentrale
Die Stoppuhr der Weckzentrale zeigt für jede Runde Rundenzeit und Gesamtzeit, hebt ab drei Runden die schnellste und die langsamste hervor und kopiert alle Zeiten als Tabelle.